EMP Magazin

Stilistisch orientieren sich Noopinion deutlich hörbar am amerikanischen West Coast Style. Melodic Hardcore mit jederzeit mitsingtauglichen Refrains steht auf der Tagesordnung, mit einem kleinen Schuss Euro Punk Rock, alles sehr kompetent umgesetzt und an Bands wie Good Riddance, NOFX oder Pennywise erinnernd.

Welcome to Punk Rock City Garmisch! Nach drei Eigenpressungen legen Noopinion mit "Allegro" ihr erstes Album für Modern Noise vor. Herumgekommen ist der Vierer indes vorher schon erstaunlich weit, so spielten die Riesserseer als eine der ersten westlichen Punk-Bands überhaupt eine vollständige Tour in China (2006). Wir haben es also alles andere als mit Grünschnäbeln zu tun. Was auch gleich bei den ersten Takten des Openers "Reaching out" evident wird. Noopinion legen ein mörderisches Tempo vor, ohne indes allerdings schneller zu spielen, als das ihre instrumentalen Fähigkeiten zulassen. Stilistisch orientiert man sich deutlich hörbar am amerikanischen West Coast Style. Melodic Hardcore mit jederzeit mitsingtauglichen Refrains steht auf der Tagesordnung, mit einem kleinen Schuss Euro Punk Rock. Alles sehr kompetent umgesetzt und an Bands wie Good Riddance, NOFX oder Pennywise erinnernd. Eine kleine, charmante Wohlfühlscheibe mit warmer Produktion, fernab aller Trends von Emo-, Metal- und Screamo-Core, der man lediglich die fehlende Abwechslung vorwerfen kann.

http://www.emp.de/bin/shop.php?prog=shop&mid=4&funktion=LISTGROUP&interpret=Noopinion
&rubrik=EARS_EARS&nurint=1


www.allschools.de

NOOPINION aus Garmisch-Partenkirchen wurde 1999 gegründet und hat bereits 3 unreleaste Alben am Start. Musikalisch orientiert sich die Band am Hardcore beeinflussten Punk, Gruppen wie RISE AGAINST, STRUNG OUT und NOFX könnten als Referenz herhalten. Und die Bande geht selbstbewusst zur Sache, nicht umsonst lässt das Booklet verlautbaren: "Thats why this album really comes directly, straight from our hearts…". Zunächst spürt man bei "Allegro" die Bühnenerfahrung der Band, die nach eigenen Aussagen permanent auf den Brettern unterwegs ist und in diesem Rahmen auch schon China betourt hat. "Allegro" bietet 12 schön rockende Songs, die nach vorne preschen und auch mal mit härteren Passagen aufwarten. Dabei ist der Songaufbau nicht immer nach dem gleichen Schema gestrickt, ist teilweise ungewöhnlich, und es gibt einige Überraschungen und interessante Wendungen innerhalb der Songs. Das Album klingt frisch und man wird animiert, mit geballten Fäusten durch die Bude zu hüpfen. Alle Songs zünden, einen Durchhänger habe ich nicht ausmachen können. Die Punkrockgemeinde kann hier ungehört zugreifen und sollte sich den 01.02.08 fett im Kalender ankreuzen.

http://www.allschools.de/recordReview.php3?ID=43777

www.music-discovery.de

Punk Rock ist immer so eine Sache. Eigentlich meist nicht schlecht, wenn die Band es versteht auch mal Gas zu geben. Aber den meisten Vertretern dieser Richtung hängt ein unheimlicher Teeny Film Touch an. Anders bei dieser Band. Hier war ich von Anfang an begeistert. Hier ist Bad Religion als Einfluss bestimmt wichtig. Und was der ganzen Sache noch besser zu Gesicht steht, ist der Ausflug in Emocore Gefilde. Dadurch bekommen die Songs ordentlich Biss und rocken wie Sau. So soll es sein. Eine CD, die schon mehrmals bei mir seine Runden im CD-Player absolviert hat. Kurzum gefällt mir und ist durchaus Metaller geeignet.(9/10)

http://www.music-discovery.de/cds_review.php?frid=1123

pottersfield.de

Der Support für Bands wie "Tribute to Nothing" , "Emil Bulls" , "Fonzie" , "3 feet smaller", "ZSK", "Itchy Poopzkid" und noch ganz viele andere Bands spricht für die Jungs von "Noopinion". Denn "Noopinion" kommen aus Deutschland, haben aber in der Vergangenheit schon der halben Welt ihre Musik vorgetragen. Die vier Jungs können schon auf eine etwas längere Bandgeschichte zurückgreifen. Auf ihrer Bandpage erfährt man das sie schon seit 2001 zusammen unterwegs sind. Allerdings nicht nur Konzerte in ihrer Heimat, dem Bundesland Bayern. Nein, sie haben wirklich schon auf der ganzen Welt gespielt. USA, Österreich, Frankreich, Italien sind nur ein paar Länder in denen sie dieses Jahr zu Gast waren. Momentan sind die vier Jungs von ihrer China Reise zurück, bei der sie in 13 Städten gespielt haben. China ist aber für die erfahrenen Jungs nichts besonderes gewesen, schließlich waren sie dort schon einmal auf Tour.

Bei ihrer Musik versuchen "Noopinion" Einflüsse von Bands wie "No use for a name", "Strike anywhere", "Strung out" aber auch "Metallica" zu vereinen. Ihre Songs gehen treibend nach Vorne. Ein nicht geringer Punkrock-Anteil findet man in den Songs des neuen Albums "Allegro" wieder, ebenso verschafft das Highspeed Drumming einen hauch von Hardcore in den 12 Tracks auf dem Silberling.

Wer einen weiteren Blick auf ihre Homepage wirft, entdeckt schnell die Irak-Uhr welche uns anzeigt wie viel Millionen Dollar der USA der Krieg beschert und die Uhr läuft und läuft und läuft. Somit ist auch klar um welches Thema es in vielen Songs geht. Politik steht also auch bei "Noopinion" auf dem Programm, wie es in vielen Punk-Combos der Fall ist.

Ein bisschen muss man jedoch noch auf das Album warten. Der planmäßige Verkauf startet erst im Februar. Es ist also noch ein bisschen Zeit, die Jungs vorher auf einen ihrer vielen Konzerte zu begutachten, bis man sich dann am 1. Februar die CD kauft.

http://www.pottersfield.de/reviews2.php?id=42

Heavy Metal

NOOPINION wurden 1999 gegründet und haben seitdem schon einige hundert Shows gespielt. Eine gewisse Fanbase müssen sie dementsprechend haben. Wenn ich mir das Anfang 2008 erscheinende Album "Allegro" anhöre, haben sie diese Fanbase zurecht. Die Band versteht es, modernen und relativ harten Punkrock mit einigen (Emo)core Elementen zu versehen und dabei nicht lächerlich sondern absolut authentisch zu wirken. Hier gibt es keinen Kiddie-Pop-Punk, sondern noch richtige Arschtreter Songs. Hier wird gerockt wie sau. Trotz dieser recht einfachen Devise, ist "Allegro" kein Standardwerk von der Stange. Durch das teils ungewöhnliche Songwriting entdeckt man auch nach dem zehnten Durchgang etwas Neues in den Songs. Die geschickten Strukturen sorgen für eine entsprechend hohe Langzeitwirkung. Das Album ist angenehm abwechslungsreich ausgefallen und sollte in keiner gut sortierten Punkrock Sammlung fehlen. (8/10)

http://www.heavy-metal.de/index.php?id=11041

Pandaimonix

"Allegro" ist bereits der vierte Release von Noopinion - einer Punk-/Hardcorecombo aus Garmisch, der man eines sicherlicht nicht nachsagen kann: auf der faulen Haut zu liegen! Vier Albumveröffentlichungen seit der Bandgründung 1999 und eine Tourfreudigkeit, die ihresgleichen sucht! Die Auftritte des rührigen Vierers gehen mittlerweile in die Hunderte, zudem beackerten Noopinion nicht nur Deutschland und die umliegenden Nationen, sondern waren auch schon in den USA aktiv und absolvierten bereits zwei ausgedehnte Chinatouren (!!!). Musikalisch hat man sich einer flotten Mischung aus Punk und Hardcore verschrieben. Gespickt mit schönen Melodien, immer knapp an der 3-Minutengrenze knabbernd, aber trotz allem mit einem knackigen Schuss Härte. Soll heissen: Noopinion machen nicht den Fehler, sich in zu seichtem Funpunk zu verlieren, sondern knallen auch ganz ordentlich, was den engagierten Texten auch sehr entgegen kommt. "Allegro" überzeugt durch ausgereiftes Songwriting und sehr viel Spielfreude - dürfte jedem Punk-/Hardcorefreund viel Spass bereiten. Die Produktion ist ebenfalls gelungen und unterstreicht die Ambitionen der Band. Wer die Möglichkeit hat, Noopinion in einem Club seiner Nähe zu sehen, sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen! (8/10)

http://www.pandaimonix.de/reviews/Nooipinion-Allegro.htm

Helldriver Magazin

Noopinion aus Garmisch existieren bereits seit 1999 und haben sich nach einer kleinen Pause seit 2004 wieder zusammengerauft und veröffentlichen nach drei DIY Veröffentlichungen nun ihr Labeldebüt. Aber auch als Band ohne Vertrag haben die Jungs bereits beachtliches erreicht. Neben kleinen Touren in den USA sind Noopinion eine der ersten westlichen Punkbands die in China getourt haben. Gratulation. Stilistisch bewegt sich die Band in der Schnittmenge aus melodischem Punk und wütendem Hardcore. Einflüsse von Bands wie Good Riddance, Strike Anywhere aber auch H2O sind auszumachen. Die Jungs machen ihre Sache auch recht gut. Die Songs verfügen über eingängige Melodien sowie einem amtlichen Haufen Energie. Insbesondere in den flotten Momenten kann die Band punkten. Woran es noch etwas hapert sind die wirklich mitreißenden Refrains und Arrangements. Auch die melodische Gesangsstimme mangelt es noch etwas an Charisma. Dennoch macht die Band auf dem Album eine gute Figur und kommt sympathisch rüber. Um voll zu überzeugen müssen noch einige Ungereimtheiten beseitigt werden, aber die Jungs sind auf einem guten Weg.

http://www.helldriver-magazine.de/showRev.php?ID=3013

Burn Your Ears

Sehr schön, endlich mal wieder eine Punkrock-Platte, die mich vollkommen begeistert! In keiner Weise stumpf, gut gespielt, immer ordentlich Geschwindigkeit und auf die Zwölf und trotzdem strotzt "Allegro" nur so vor Melodien. Geiles Teil!

Ein wenig erinnern mich NOOPINION an TINY Y SON, ohne dabei allerdings so viele Hardcoreelemente aufzuweisen. Zwar hört man ihnen auch diese Einflüsse an, aber trotzdem regiert hier ganz deutlich König Punkrock in den zwölf Songs. Das Schlagzeug geht immer schön nach vorne und nimmt den Hörer direkt mit und die Gesänge bewegen sich zwischen mitreißenden Melodien und druckvollen Groupshouts. Von der Harmonik bedienen sie sich natürlich auch an den altbewährten Kombinationen (daher auch der Hymnencharakter vieler Songs), verpacken diese aber eigentlich immer so geschickt, dass es nicht nach Plagiat klingt.

Das Songwriting ist variabel und lässt sich nicht auf das viel zu abgenutzte Strophe/Refrain-Schema in vielen Punkrockkreisen reduzieren. Die Melodien setzten sich bei einigen Songs so stark im Kopf fest, dass man beinahe schon chirurgische Hilfe braucht um sie wieder los zu werden ("The Memory Remains" hat mich fast wahnsinnig gemacht…). Und fast jeder Song ist ein kleiner Hit. Ein wenig erinnert mich das an den MelodyCore aus den 90igern in einem modernem Gewand ("We Are The Generation" klingt für mich ein klein wenig nach MILLENCOLIN). Also viele Chöre, Refrains, viel Speed und eine Stimmung zwischen hymnisch und drängend. Aber auch neuere Bands wie STRIKE ANYWHERE können gute Vergleiche sein. Auf jeden Fall ist "Allegro" ein absolut gut gelauntes Album geworden, welches mir bei jedem Durchgang ein Grinsen in´s Gesicht schraubt, dabei aber nie den nötigen Druck vermissen lässt oder seicht wird. Auch ernst gemeinte Musik kann eben gute Laune machen. Ab und zu hört man dem Vierer zwar ihre deutsche Herkunft an, aber das stört nicht weiter. Und obwohl die Bandfotos anderes erwarten lassen, geht es hier auch nicht nur um das Außenseiterdasein und den Suff vom Vortag.

Für mich direkt schon mal ein großartiges Album aus dem Bereich Punkrock/melodischer Hardcore. Wenn das Jahr so weiter gehen sollte, bin ich mehr als gespannt.(9,5/10)

http://www.burnyourears.de/index/http.//
www.myspace.com/index.php?templateid=artikel&id=4302


Scarred for Life Magazin

Hui, bei den Deutschen NOOPINION hat wohl jemand das durchgetretene Gaspedal festgeklebt, was? Auf "Allegro" geht es nämlich fast nur hochgeschwind zu. Das macht es dem Hörer keinesfalls leicht, stillzuhalten. Nein, man möchte ententanzend durch die Gegend pogen, wenn man auf Konfrontation mit diesem Bastard aus schnellem Punkrock und melodischem Hardcore geht.

Man nehme die Energie solcher Bands wie NOFX oder LAGWAGON und paare diese mit der Melancholie letztgenannter Band und BAD RELIGIONscher Eigenbrötlerischkeit (hurgah, welch Wortschöpfung!), und schon hat man in etwa eine Vorstellung davon, was die nächsten 35 Minuten vonstatten geht. NOOPINION wissen trotz unkonventioneller Songverläufe sehr eingängige Stücke zu komponieren und weisen ein Level auf, das dem der "Großen" beachtlich nahe kommt. Cool bei den Buam ist auch das Wechselspiel zwischen sehr melodischen Vocals und Hardcore-Screams, die nicht selten auch gleichzeitig und gar polyphon vorgetragen werden.

Ein professionelles Artwork und eine schmacksige Produktion dürfen natürlich nicht fehlen, und so bleibt nur zu sagen, dass "Allegro", der vierte Release und das Labeldebüt, eine hochklassige Gratwanderung zwischen Punk und Hardcore geworden ist, an der sich so manche Legenden und Größen eine Scheibe abschneiden können.

http://www.smalltowncriminals.de/newsfl/content/modules/
news/article.php?storyid=3260


Venue Music

Die Band Noopinion - 1999 in Garmisch gegründet - ist nun anno 2007/08 nach einigen hundert Shows, drei D.I.Y.-Releases ("End Of The Line"/2000, "Papa Punkrock"/2003 und "Hero Gets Girl"/2004) wieder auf Tour. Nachdem Europa praktisch schon komplett bereist wurde, ging es auch je 2x nach China und in die USA, wo bereits Bookingagenten gefunden werden konnten. So gingen Noopinion als eine der ersten westlichen Punkbands in China auf Tour (2006). Vor ein paar Jahren spielten Noopinion mit Bands wie Good Riddance, Bouncing Souls, Satanic Surfers, The Real Mc Kenzies, ZSK, Itchy Poopzkid, Turbo AC's, The Briefs, Much The Same, HedPE, Bombshell Rocks, Green Frog Feet und vielen weiteren namhaften und weniger bekannten Bands. Dabei spielen die Jungs immer so, als würde es um die letzte Show vor deren Auflösung gehen: Kein Club und keine Band wird ausgelassen. Rasend schnelle Drums, harte Gitarrenriffs, begleitet von melodischen Vocals - das ist der Sound von Noopinion. Die Songs sind gespickt mit Ohrwurmrefrains und die Texte sind nicht ganz unpolitisch. Die Jungs aus Garmisch spielen klassischen Punkrock, fernab von kommerziellen Schemen und Einflüssen. Der Sound ist dreckig und absolut nicht überproduziert. Noopinion muss man einfach mal Gehör geschenkt haben - ich persönlich finde jedenfalls, dass die CD beim Hören viel zu schnell zu Ende geht. Da muss mehr her...9/10 Punkte!

http://music.venue.de/modules.php?op=modload&name=Reviews&file=index&req=showcontent
&id=316


Useless Fanzine

Die 4 Jungs aus Grainau machen melodischen Punkrock mit leichten Hardcoreeinflüssen. Tempomässig befindet man sich auf der Überholspur. Durch "Aaah" und "Oooh" Hintergrund-chöre ordnet man NOOPINION schnell den kalifornischen Punkbands zu. Hier und da ist mal ein Bad Religion ähnlicher Part zu hören, NOFX, aber auch RISE AGAINST könnte man wohlwollend als Einfüsse nennen. Das Tempo variiert bei den 12 Songs kaum, wodurch die Songs teilweise als nicht sehr abwechslungsreich erscheinen. Das hier klingt für mich nach grossen Festivals. Für Fans des Crowdsurfens durchaus empfehlenswert.

Vampster

Verdammte Hacke, diese Band ist im wahrsten Sinne des Wortes UMTRIEBIG! Wer sich mal den Kalender dieser vier Herren aus dem schönen Garmisch-Parteinkirchen anschaut und dabei überschlägt wieviele Kilometer die Burschen in den letzten Jahren zurückgelegt haben der wird schnell an die mathematischen Grenzen stoßen. Unglaublich: Ohne auch nur die geringste Hilfe von einer Plattenfirma haben NOOPINION schon Tourneen in Amerika, Italien, England, Frankreich und sogar China gespielt. Dabei ist es der Band scheinbar egal ob man in einer fetten Halle oder einem kleinen Jugendzentrum spielt - sehr tolle Einstellung.

Nun aber zum ersten Langspieler von NOOPINION. "Allegro" bietet eine homogene Mischung aus Punkrock, Metal und Hardcore, wobei aber die Refrains zumeist punkig & poppig daherkommen während man sich rotzig ein Metalriff (siehe: "The Memory Remains" heißt sogar wie ein METALLICA Song, das Riff klingt aber eher wie "For Whom The Bell Tolls") aus dem Ärmel schüttelt und darüber jede Menge Gangshouts legt. Sehr eigen sind NOOPINION in jedem Fall, wobei das aber durchaus als Kompliment verstanden werden darf. Zwangsläufig fühlt man sich beim Hören von "Allegro" immer wieder an MILLENCOLIN, STRUNG OUT aber auch EVERGREEN TERRACE erinnert.

NOOPINION haben beim Recording von "Allegro" darauf verzichtet einen Rhythmusklick zu verwenden, das bedeutet dass Drummer Steve die 12 Songs einfach frei von der Leber weg eingetrommelt hat. Zwar ist diese Vorgehensweise sowohl ungewöhnlich wie auch riskant, doch in diesem Falle kann man durchaus sagen, dass die Rechnung zumindest teilweise aufgegangen ist: das Räudige einer Streetpunk- oder Hardcore-Kapelle haben NOOPINION auf diesem Wege ein Stück weit bewahrt. Die komplette Energie die diese Band live versprüht ist aber leider nicht auf "Allegro" gelandet, dafür klingt "Allegro" produktionstechnisch einfach zu präzise und zu durchdacht.

http://www.vampster.com/artikel/show/?id=26029

www.brighteyes.de

Jawollja, das nenne ich mal mitreißenden Punk(rock)!! Die 1999 gegründeten NOOPINION machen auf ihren 12 Nummern in knapp 35 Minuten keine Gefangenen und hacken sich meistens im superflotten Tempo durch die knackigen Tracks, als wären die alten Dag Nasty und jugendliche NOFX in die Kisten gesprungen und hätten ein gemeinsames Punkrockkindchen gezeugt. Geil! Zudem fährt das Quartett eine superbe Gitarrenarbeit, die auch mal ins Metallische schielt (,A Few Good Hearts'). Leider ist das Händchen für unvergessliche Hooks für die Ewigkeit noch nicht ganz so ausgeprägt wie die Speed-Freude der Jungs und einige Momente ähneln sich dort arg, dennoch spare ich mir Anspieltipps bei "Allegro" und empfehle die Scheibe allen denen, denen der Punkrock heute viel zu lasch und wimpy ist und die sich an den erwähnten Bands bzw. der ersten Pennywise verlustieren. Oliver Vollmer - 10 von 13 Augen

http://www.bright-eyes.de/baseportal/CDs/kritikendetail&Id==9970

Powermetal

In Bayern müssen die Uhren so langsam mal gestellt werden. Hat man ansonsten auch im allerletzten Winkel (abgesehen von Japan vielleicht) mitgekriegt und eingesehen, dass mit Melo-Punk nichts mehr zu ernten ist und man besser Seitenscheitel-Emo spielt, damit man was an den Haken kriegt, sind im Bundesland der Quasi-Österreicher die Neunziger noch in vollem Gange. Viele der deutschen Bands, die diesem Sound frönen und zuletzt in CD-Form auf meinem Tisch landeten, haben ihr Lager in Beckstein-Country aufgeschlagen (SCOREFOR, GREEN.FROG.FEET, DUMPWEED, während MY REPLY und NOT AVAILABLE aus Baden-Württemberg immerhin engen geographischen Kontakt halten). NOOPINION sitzen in Garmisch-Partenkirchen, schaffen es aber auch mal raus, was u. a. China-Touren (!) belegen, und weigern sich ebenfalls, 2008 auf Trendmusik umzusatteln. Erfreulicherweise stehen sie in der Tradition von Kapellen wie GOOD RIDDANCE und PROPAGANDHI, so dass der Konsument nicht gnadenlos an die Wand gegrinst wird.

Das dritte Album des Vierers ist absolut Pop-bereinigte Zone und für GREEN DAY-Hörer ungeeignet. Fronter Philippe Lenk hat 'ne raue, mittelhohe Stimme, die Backing-Vocals haben keine Kindergeburtstag-Schlagseite, und in den Midtempo-Gang wird nur an den richtigen Stellen geschaltet, was zwangsläufig bedeutet, dass die Songs dem Albumtitel entsprechend schön "allegro" angeschossen kommen. 'Reaching Out', 'One Way To Live', 'A Few Good Hearts', 'War Upon Us', 'The Memory Remains' und 'A Fire Burning' lassen die irgendwann ohnehin nur noch schwer auszumachende Grenze zwischen Punkrock und melodischem Hardcore endgültig verschwimmen. In 'Have Some Destruction' machen die Jungs sogar einen Ausfallschritt gen Metal und verbeugen sich artig vor METALLICA.

Vor zwölf, dreizehn Jahren wären NOOPINION eine Melocore-Combo unter vielen gewesen, allerdings hätten sie sich mit ihrer Spielfreude, den keineswegs banalen Songs und der vorhandenen Grundhärte, die im Neunziger-Fat-Wreck/Epitaph-Punk alles andere als selbstverständlich war, seinerzeit schon gut behaupten können. Heute haben sie kaum noch ernst zu nehmende Gegner, die sie aus dem Weg räumen müssten, und somit werden auch Fans problemlos bei dem Quartett landen. Kann man ruhigen Gewissens abhorchen, diese Scheibe.

Anspieltipps: Reaching Out, One Way To Live, War Upon Us, We Are The Generation

http://www.powermetal.de/cdreview/review-11162.html

Stalker

Die Tempobezeichnung „Allegro“ wird in der Musik für Stücke gebraucht, die mit 120-168 nach Mälzels Metronom oder „beats per minute“ gespielt werden. Und mit diesem Hintergrundwissen kann man schon erahnen, wohin die Reise von NOOPINION mit „Allegro“ geht. So spielen die Jungs aus Garmisch einen Mix aus Punk und Hardcore mit mehrstimmigen Gesang, melodiösen Mitgrölrefrains und Hardcore Shouting, aber immer unterstützt und vorangetrieben von flottem Drumming. Weit gereist, waren die Jungs auch schon in China unterwegs, um den Chinesen als deutsche Botschafter des Punk einzuheizen. Dabei stellt sich jedoch die altbekannte Frage, wenn nun alle Chinesen gleichzeitig auf- und abspringen (wie z.B bei nem Gig der Jungs), löst das in Europa ein Erdbeben aus? Während ihr drüber nachgrübelt, checkt die Platte aus! Kathleen Gransalke - 8/10

http://www.stalker.cd/index.php?lang=1&content=62&kat=cd&id=1206

to be continued....